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Aktuell
EINE NEUE PARTNERSCHAFT
Zwischen Lublin und Berlin entsteht eine neue Partnerschaft: Die Partnerschaft umfasst vor allem den Verein für den Schutz der seelischen Gesundheit in Lublin und den Verein Albatros e.V. in Berlin. Beide Organisationen besitzen langjährige Erfahrung in der Arbeit für psychisch kranke Menschen und die Partnerschaft soll u.a. den intensiveren Austausch dieser Erfahrungen ermöglichen. Außerdem sollen internationale Standards für sie erarbeitet werden, die dann von anderen Institutionen und Nichtregierungsorganisationen in Polen übernommen werden können.

 

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XIX SYMPOSIUM DER GESELLSCHAFT
Vom 26.09. bis 28.09.2008 findet in Berlin das XIX. Symposium der Gesellschaft statt. Mit dem Tagungsthema „Alt werden und sterben, wo ich zu Hause bin – in Polen und in Deutschland“ widmet sich die DPGSG einem großen Problem im heutigen Europas – der Situation der alten Menschen, ihrem Leben, Leiden, Sterben.

 

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AUSZEICHNUNG FÜR DR. MARIA PABUŁA

Im März 2008 wurde der ehemaligen Direktorin des psychiatrischen Krankenhauses in Tworki und Mitglied des Vorstandes der DPGSG seit ihrer Gründung, Dr. Maria Pałuba, im Namen des Bundespräsidenten Horst Köhler von der ständigen Vertreterin des Botschafters Jutta Frasch das Bundesverdienstkreuz verliehen.

 

Dr. Maria Pałuba beschäftigt sich seit Jahren besonders mit der Beseitigung der Vorurteile gegenüber psychisch kranken Menschen. Berühmt wurden in diesem Zusammenhang ihre Kunstausstellungen in vielen Ländern Europas und den USA. Dank Ihres Engagements wurde eine der ersten deutsch-polnischen Partnerschaften im Bereich der Psychiatrie zwischen dem Krankenhaus in Tworki und der psychiatrischen Klinik in Dortmund geschlossen.
 
 
DIALOG NR 15
Das aktuelle Heft enthält vor allem die Materialien des Symposiums „Verlust und seelische Gesundheit. Heimatlos – geflüchtet, vertrieben, ausgewandert… und angekommen?!“, das im September 2007 in Oppeln stattgefunden hat. In einer Atmosphäre des gegenseitigen Vertrauens wurden dort auch die schwierigen Aspekte von Flucht, Vertreibung und deren Folgen in historischer, psychiatrischer und gesellschaftlicher Perspektive aus polnischer und deutscher Sicht erörtert. Selbst das komplizierte Thema deutsch-polnischer Spannungen als Resultat unterschiedlicher Geschichtsbetrachtungen wurde nicht ausgeklammert. Der Polen-Korrespondent der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG Thomas Urban und der polnische Historiker Piotr Buras behandelten diese  Themen mit viel gegenseitigem Respekt und großer Offenheit.

 

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AUSZEICHNUNG VON PRO PUBLICO BONO
Im November 2007 tagte das Auswahl-Gremium des Wettbewerbes für besonderes staatsbürgerliches Engagement der Stiftung „Pro Publico Bono“. In der Kategorie „Diplomatische und internationale Kontakte, europäische Integration und gemeinnützige Diplomatie 2007“ erhielt die Deutsch-Polnische Gesellschaft für Seelische Gesundheit für ihr Engagement zum Thema „Nebeneinander, Miteinander – Fremdheit und Vertrautheit. Deutsch-Polnische Partnerschaften als Beispiel für internationale Zusammenarbeit in Europa“ eine Auszeichnung.
 

 

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